Herzlich Willkommen bei unserer Rettungshundestaffel
Hier möchte ich euch kurz unsere Rettungshundestaffel vorstellen. Wir gehören zum Deutschen Rettungshunde Verein (DRV) und arbeiten bei der Rettungshundestaffel Bayerwald e.V. im Bereich Niederbayern und Oberpfalz. Wir trainieren zwei mal pro Woche: Mittwoch Abend & Samstag Nachmittag.
Wenn ihr euch für unsere Staffel interessiert, dann meldet euch einfach unter:
webmaster@musicdogs.de
oder schaut auf der Homepage unserer Staffel vorbei:
http://www.drv-bayerwald.de/
Wir freuen uns über jeden Interessenten.
Wilson war absoluter Fan der Rettungshundearbeit und ein mehrfach geprüfter Suchhund! Auch Wendolin macht die Arbeit sehr viel Spaß; er ist mittlerweile ebenfalls geprüft.
Die Ausbildung zum Rettungshund macht der Hund übrigens nicht allein, denn Suchen kann er ja eigentlich schon von Geburt an. Die Hauptaufgabe fällt dem Hundeführer zu, der leider so einige Fehler machen kann....
Was wir in der Rettungshundearbeit so machen, habe ich euch hier mal kurz zusammengefasst:
Was ist Rettungshundearbeit genau?
Rettungshundearbeit wird in zwei Sparten betrieben. Zum einen kann man Rettungshundesport betreiben und misst sich mit anderen Teams in Wettkämpfen bis hin zur Weltmeisterschaft.
Zum anderen gibt es die eigentliche Rettungshundearbeit bei einer Rettungshundestaffel.
Dort wird in verschiedenen Sparten gearbeitet.
Die bekanntesten Sparten sind:
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Flächensuche: Das Rettungshundeteam sucht in einem vorgegeben Suchgebiet nach vermissten Personen. Der Hund arbeitet hier frei und sucht mit „hoher“ Nase nach einem menschlichen Geruch. Häufig werden ältere (v.a. demente) Personen, suizidgefährdete Personen, Wanderer und Pilzsammler oder auch vermisste Kinder gesucht.
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Trümmersuche: Das Rettungshundeteam sucht Trümmerkegel, z.B. eingestürzte Häuser nach einer Katastrophe, nach Menschen ab.
Des weiteren gibt es noch zahlreiche andere Sparten, z.B.: Lawinensuche, Mantrailing, Wassersuche
Wie wird man ein Rettungshundeteam?
Um ein Rettungshundeteam (Rettungshundeführer + Rettungshund) zu werden, nimmt man zunächst Kontakt zu einer Rettungshundestaffel auf. Rettungshundestaffeln gibt es vom DRV, BRK / DRK, Arbeitersamariterbund, Johanniter, THW, BRH u.a. Man stellt sich mit seinem Hund vor und kann meist sofort mitarbeiten. Wichtig ist, dass der Hund schon eine gute Bindung zum Besitzer hat und dass man mit dem Hund regelmäßig arbeitet.
In der Staffel hat man erst einmal eine Probezeit, in der man sehr schnell sieht, ob man selbst und auch der Hund für die Arbeit geeignet sind.
Voraussetzungen sind
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beim Hund: hoher Spieltrieb bzw. Lust auf Futter, Sportlichkeit, mittlere Größe, freundliches Wesen, sehr gute Sozialisation und Wildreinheit.
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beim Menschen: viel Zeit, gute Gesundheit,Teamfähigkeit und Lust zu jeder Tages- und Nachtzeit und bei jedem Wetter draußen zu sein.
Nach Ablegung eines Eignungstests bereitet man sich auf die Rettungshundeprüfung in der jeweiligen Sparte vor. Der Hund lernt, dass alle Menschen toll sind und dass jedes „Opfer“, das er findet und anzeigt, mit ihm herrlich spielt oder ihm die besten Leckereien zu Fressen gibt. Rettungshunde zeigen z.B. durch Verbellen, Bringseln oder Freiverweisen an. Der Hundeführer muss lernen, seinen Hund zu lesen. Erst wenn die Teamarbeit gut klappt und Hund und Hundeführer sich aufeinander verlassen können, hat das Antreten zur Prüfung überhaupt Sinn.
Ein geprüfter Rettungshund ist jedoch noch lange kein einsatzfähiger Rettungshund. Er muss lernen mit vielen verschiedenen Situationen umzugehen, muss sehr fit sein und viel Erfahrung sammeln, denn schließlich verhält sich jede vermisste Person anders.
Letztlich ist es der Rettungshundeführer, der entscheidet, ob ein Gebiet frei ist, d.h. die vermisste Person befindet sich nicht in besagtem Gebiet. Eine falsche Entscheidung, ein unzureichend ausgebildeter Hund, könnten der vermissten Person das Leben kosten.
Dieser Verantwortung sollte sich jeder Rettungshundeführer jederzeit bewusst sein!